Die GBS Stuttgart/Mittlerer Neckar e.V. ist eine Regionalgruppe im Förderkreis der Giordano Bruno Stiftung.
Sie hat sich zum Ziel gesetzt,
  • ein Gegengewicht zu religiösen, insbesondere fundamentalistischen Organisationen und Bewegungen zu bilden,
  • eine naturalistische Weltanschauung und die Akzeptanz wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Gesellschaft zu fördern und
  • für eine Leitkultur der Aufklärung und des Humanismus einzutreten.
Wir sind der Meinung, dass
  • man auch gottlos glücklich sein kann,
  • ein erfülltes Leben keinen Glauben braucht und
  • wir auf Moral getrost verzichten können, solange wir eine Ethik ohne Gott haben.

Carsten Frerk über Kichenfinanzen bei Gutenberg.tv

Interview ab 38:40.

Nachtrag: Längeres Interview im ZDF vom 24.9.2010

Hexenverfolgung in Afrika -- 2009 AD. Dispaches, Channel 4

Heutzutage werden sehr erfolgreich kausale Zusammenhänge entdeckt. Die moderne Medizin ist eines der besten Beispiele. Die systematische Erforschung des Einflusses der Art der Behandlung auf die Genesung von Patienten ermöglichte erst die hohe Lebenserwartung und die niedrige Kindersterblichkeit in den Industrienationen. Nicht nur evangelikale Christen, sondern auch die katholische Kirche ignorieren dies völlig und propagieren ungehindert das jahrtausende alte und wenig erfolgreiche Konzept der Wunderheilung. Sogar das ZDF macht zur Zeit völlig unkritisch Werbung für diesen Unsinn, der auf dem wohlbekannten Fehler beruht, durch einfache Beobachtungen auf kausale Zusammenhänge zu schließen, die nicht vorhanden sind. Wohin dieser naive Realitätsbegriff im Extremfall führen kann, zeigt folgende Channel 4 Dokumentation aus dem Jahr 2009.

Aus dem Katechismus der Katholischen Kirche

Aus gegebenem Anlass ein Absatz aus dem aktuellen Katechismus der Katholischen Kirche. Willkommen im Mittelalter.

1673 Wenn die Kirche öffentlich und autoritativ im Namen Jesu Christi darum betet, daß eine Person oder ein Gegenstand vor der Macht des bösen Feindes beschützt und seiner Herrschaft entrissen wird, spricht man von einem Exorzismus. Jesus hat solche Gebete vollzogen [Vgl. Mk 1,25-26]; von ihm hat die Kirche Vollmacht und Auftrag, Exorzismen vorzunehmen [Vgl. Mk 3,15; 6,7.13; 16,17.]. In einfacher Form wird der Exorzismus bei der Feier der Taufe vollzogen. Der feierliche, sogenannte Große Exorzismus darf nur von einem Priester und nur mit Erlaubnis des Bischofs vorgenommen werden. Man muß dabei klug vorgehen und sich streng an die von der Kirche aufgestellten Regeln halten. Der Exorzismus dient dazu, Dämonen auszutreiben oder vom Einfluß von Dämonen zu befreien und zwar kraft der geistigen Autorität, die Jesus seiner Kirche anvertraut hat. Etwas ganz anderes sind Krankheiten, vor allem psychischer Art; solche zu behandeln ist Sache der ärztlichen Heilkunde. Folglich ist es wichtig, daß man, bevor man einen Exorzismus feiert, sich Gewißheit darüber verschafft, daß es sich wirklich um die Gegenwart des bösen Feindes und nicht um eine Krankheit handelt [Vgl. [link] CIC, can. 1172].

Quelle auf der Webseite des Vatikans

GWUP Wien -- Esoterik

Eine gute Zusammenfassung von der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) Wien über Homöopathie, Wünschelruten und Handystrahlung.

DarwinFest @ University of Chicago 2009

Zum Darwin-Jahr 2009 hatte die Universitiy of Chicago eine Konferenz mit vielen bedeutenden Forschern veranstaltet. Auf der Seite

http://darwin-chicago.uchicago.edu/List%20of%20Video%20Talks.html

finden sich (fast) alle Videos der Vorträge. Von P.Z. Myers gibt es Zusammenfassungen von Vorträgen, die er besucht hatte.

http://scienceblogs.com/pharyngula/chicagodarwin2009/

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