Die GBS Stuttgart/Mittlerer Neckar e.V. ist eine Regionalgruppe im Förderkreis der Giordano Bruno Stiftung.
Sie hat sich zum Ziel gesetzt,
  • ein Gegengewicht zu religiösen, insbesondere fundamentalistischen Organisationen und Bewegungen zu bilden,
  • eine naturalistische Weltanschauung und die Akzeptanz wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Gesellschaft zu fördern und
  • für eine Leitkultur der Aufklärung und des Humanismus einzutreten.
Wir sind der Meinung, dass
  • man auch gottlos glücklich sein kann,
  • ein erfülltes Leben keinen Glauben braucht und
  • wir auf Moral getrost verzichten können, solange wir eine Ethik ohne Gott haben.

Infostand während der CSD-Hocketse (1. Tag)

28 Juli, 2018 - 15:30 - 20:00

Die gbs-Stuttgart wird in diesem Jahr während der CSD-Hocketse in Stuttgart wieder mit einem Infostand vertreten sein. Wir unterstützen das diesjährige Motto des CSD „Expedition WIR“ und betreiben Aufklärung.

Die Giordano-Bruno-Stiftung tritt ein für eine offene Gesellschaft und die Akzeptanz von Vielfalt. Dabei müssen die von unseren Vorfahren hart errungenen Freiheiten, die Demokratie und die Menschenrechte verteidigt und weiter entwickelt werden.
Nur wenn die Errungenschaften verteidigt werden, bleiben sie erhalten – sonst kommt es zu Einschränkungen und zum Abbau dieser Rechte.

Wir leben in einer Zeit, die vielfältige sexuelle Orientierungen toleriert und sichtbar werden lässt, gleichzeitig erleben wir eine zunehmende religiöse/weltanschauliche Vielfalt. Um die Gefahr von Konflikten zu reduzieren, die die Vielfalt mit sich bringt, ist es erforderlich Diskriminierungen zu beseitigen und deren Kehrseite, Privilegien, abzubauen.

Die pluralistische Gesellschaft erfordert eine engagierte Zivilgesellschaft, die sich für eine offene und faire Gesellschaft einsetzt in der wir alle leben wollen.
Die Volksvertreter sind gefordert, dass die Politik ihren Betrag leistet zum Abbau von Diskriminierung und Privilegien. Erforderlich ist ein Staat der sich für Akzeptanz und gleiche Rechte für alle Menschen einsetzt, unabhängig von der sexuellen Orientierung. Dazu gehört auch eine Werteerziehung in der Schule, bei der alle Schüler gemeinsam Religionskunde- oder Ethikunterricht erhalten. Ein weltanschaulich neutraler Staat sollte den Bekenntnisunterricht an staatlichen Schulen nicht länger zulassen und finanzieren.

Infostand während der CSD-Hocketse (2. Tag)

29 Juli, 2018 - 12:00 - 18:00

Die gbs-Stuttgart wird in diesem Jahr während der CSD-Hocketse in Stuttgart wieder mit einem Infostand vertreten sein. Wir unterstützen das diesjährige Motto des CSD „Expedition WIR“ und betreiben Aufklärung.

Interview mit Rüdiger Vaas, Teil 1: Wissenschaft und Religion (Monatliche Sendung im FRS)

27 Juni, 2018 - 20:00 - 21:00

Rüdiger Vaas, Wissenschaftsjournalist, Philosoph, Publizist und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Giordano-Bruno-Stiftung, spricht im Interview über Verhältnis, Konfliktlinien und die Auseinandersetzung über die Deutungshoheit zwischen Wissenschaft und Religion; zudem wird die Frage der Beweisbarkeit der Existenz Gottes erörtert.

Weitere Informationen:

Hindernislauf bis zur Filmvorführung „Das Leben des Brian“ in Stuttgart

09.04.2018

Die Filmvorführung hat die gbs-Stuttgart trotz Verbot geschafft. Der nächste Schritt ist der Rechtsweg um das Verbot der Filmvorführung anzufechten und das Feiertagsgesetz von BW anzufechten.

Michael Schmidt-Salomon sagt dazu: "Wir werden diesen Verstoß gegen das Gebot der weltanschaulichen Neutralität des Staates unter gar keinen Umständen hinnehmen."

Trotz aller Hindernisse die auch an Karfreitag noch überwunden werden mussten konnten wir den Film doch noch zeigen. In letzter Minute haben wir eine (Spontan-)Demonstration angemeldet und zusätzlich ein Angebot eines emeritierten Professors aus Tübingen angenommen und die Filmvorführung in einen wissenschaftlichen Vortrag „Blasphemie ist nicht strafbar“ eingebettet. 

Wissenschaftlicher Vortrag zum Verbot der Blasphemie

30 März, 2018 - 20:00

Update 30.08.2018 14 Uhr:
Da wir keine Genehmigung für die Filmvorführung "Das Leben des Brian" erhalten haben, drohte ein Einschreiten des Ordnungsamtes und der Polizei. Daher müssen wir die Filmvorführung "Das Leben des Brian" leider absagen. Stattdessen veranstalten wir einen wissenschaftlichen Vortrag zum Verbot der Blasphemie.

Er beginnt um 20 Uhr im 

Kickers Club-Restaurant
Königsträßle 58
70597 Stuttgart-Degerloch

Wer vorher die TanzDemo besucht: Ab dem Charlottenplatz mit U5 oder U7 bis zur Waldau und dann noch ein kleiner Fußweg Richtung  Kickers-Restaurant und Trainingsgelände. 
Am Nachmittag planen wir einen Infostand am Schloßplatz von 16 bis 19 Uhr. 
Die TanzDemo ist von 17 bis 20 Uhr geplant. 

Wir würden uns freuen, wenn wir auch für die Filmvorführung einige Gäste begrüßen könnten, trotz des neuen und etwas entfernteren
Veranstaltungsortes. 

Die gbs wird die weiteren rechtlichen Möglichkeiten ausnutzen, um gegen diese einseitige Einschränkung der Weltanschauungsfreiheit vorzugehen. 

Eintritt frei – Spende möglich.

 

Die Stadt Stuttgart hat die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für die Filmvorführung ab­gelehnt. Die Filmvorführung an Karfreitag könnte die Aura (!) eines solchen Tages stören. Karfreitag – stiller christlicher Feiertag –mit Tanzverbot, Veranstaltungsverbot, Trauerzwang? Nicht mit uns! 

Das Feiertagsgesetz von Baden-Württemberg verbietet an stillen Feiertagen wie z. B. Karfreitag, "öffentliche Veranstaltungen soweit sie nicht der Würdigung des Feiertages oder einem höheren Interesse der Kunst, Wis­senschaft oder Volksbildung dienen". Öffentliche Tanzveranstaltungen sind von Gründonnerstag 18 Uhr bis Karsamstag 20 Uhr verboten. Als Protest gegen diese religiöse Bevormundung findet am Karfreitag eine TanzDemo statt und nach einer Einführung über das Leben Jesu bis zur Kreuzigung wird der Film Das Leben des Brian gezeigt.

Die Ausnahmegenehmigung wurde am 20. Februar beantragt. Die Genehmigung für den Einführungsvortrag über das Leben Jesu wurde mit Auflagen erteilt. Die Genehmigung für die Filmvorführung „Das Leben des Brian“ wird abgelehnt. Auch die geplanten Vorfilme "Das Wort zum Karfreitag" oder "Tanz den Karfreitag! Die Heidenspaß-Party 2017" werden nicht erlaubt. Wir haben die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen und das Verwaltungsgericht einzuschalten.

Wir planen weiterhin die angekündigte Veranstaltung durchzuführen (s. hpd: Karfreitags wird der "Brian" gezeigt)

Die Regionalgruppe Stuttgart der Giordano-Bruno-Stiftung protestiert gegen das strenge Feiertagsgesetz von B-W. Es schränkt Menschen im Namen einer christlichen Weltanschauung massiv in der Meinungs- und Versammlungsfreiheit ein. Wir akzeptieren diese Einschränkung der Grundrechte nicht (s. Stuttgarter Zeitung: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.das-leben-des-bri…, hpd: Stuttgart verbietet Brian-Filmvorführung am Karfreitag).

TanzDemo an Karfreitag – gegen Tanzverbote

30 März, 2018 - 17:00 - 20:00

An Karfreitag ist es wieder soweit: Tanzverbot in Baden-Württemberg.

Die Giordano-Bruno-Stiftung protestiert in Stuttgart gegen das strenge Feiertagsgesetz von BW, das Vergnügungsveranstaltungen an hohen christlichen Feiertagen wie Karfreitag verbietet. Die Protestaktion richtet sich dagegen, dass das Feiertagsgesetz Menschen massiv in der Meinungs- und Versammlungsfreiheit einschränkt. Wir akzeptieren diese Einschränkung der Grundrechte nicht.

Wir kämpfen für die Religionsfreiheit in Baden-Württemberg. Religion ist Privatsache – und auch keine Staatsangelegenheit. Zur Religionsfreiheit gehört auch die Freiheit von der Religion, das Recht frei von jeglicher Religion zu leben. Niemand darf zu einer kirchlichen Handlung oder Feierlichkeit gezwungen werden. Wir werden sicher die christliche Bevölkerung und die kirchlichen Angebote an Karfreitag nicht stören, möchten aber auch nicht von religiösen christlichen Vorstellungen in unserer Freiheit unnötig eingeschränkt werden.

Ein breites Bündnis aus Giordano-Bruno-Stiftung (gbs-Stuttgart), Piratenpartei, Linksjugend, Jungen Sozialisten, Jungen Liberalen und Grüner Jugend ruft dazu auf, an Karfreitag von 17 - 20 Uhr auf dem Schlossplatz für die Trennung von Staat und Religion zu tanzen.

Wortakrobat und Kabarettist Günther «Gunkl» Paal: „Zwischen Ist und Soll – Menschsein halt“

02.05.2018, 19.30 Uhr, Bürgerhaus KURSAAL Cannstatt

Das neue Programm des Wiener Kabarettisten und Freidenkers Günther «Gunkl» Paal geht auf das große Missverständnis der Menschen untereinander ein: Sie glauben, dass sie einander verstehen.

Über Günther Paal

Bekannt wurde Gunkl der humanistisch-atheistischen Szene erstmals mit seinem scharfsinnigen und sehenswerten Auftritt über Wüsten-Religionen, Wissen, Respekt und Kränkungen aus seinem Programm „Die großen Kränkungen der Menschheit - auch schon nicht leicht“.
Für seine Auftritte als Kabarettist ist er u.a. ausgezeichnet worden mit dem Salzburger Stier, dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Prix Pantheon, Jury-Kategorie „Frühreif & Verdorben“ (2011). 2013 war er Schirmherr für den Kunstpreis „Der freche Mario“ des Bundes für Geistesfreiheit (BfG).

Religionszugehörigkeit der Einwohner der Stadt Stuttgart, Stand 31.12.2017

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Religionszugehörigkeit der Einwohner von Stuttgart im Zeitraum von 1986 bis Ende des Jahres 2017. Die Mitgliedschaft in den beiden christlichen „Groß“-Kirchen ist in der Zeit von 76 Prozent auf 47 Prozent der Bevölkerung zurückgegangen. 


Grafik: Werner Koch, Zahlen: Statistisches Amt der Landeshauptstadt Stuttgart

Überdruck in der Glaubensblase Teil 2 (Monatliche Sendung im FRS)

28 März, 2018 - 20:00 - 21:00

Thomas Klepsch erzählt in diesem biografischen Sachbuch von seiner Glaubens- und Lebensreise als evangelikaler Christ. Er war ordinierter Pastor einer freikirchlichen Pfingstgemeinde und lebte 6 Jahre lang als Leiter in einer christlichen Wohngemeinschaft. Über 25 Jahre bezeichnete er sich als bibeltreuen Christ - bis die Glaubensblase platzte! Seinen “Knall in die Freiheit” bewertet Thomas Klepsch keineswegs als ein traumatisches Ereignis mit Nebenwirkungen, sondern vielmehr als eine Befreiung aus einem aufgeblasenen Religionskonstrukt. Sein Buch berichtet über persönliche Glaubensanfänge, über seine Erfahrungen in der evangelikalen Szene, sowie über die Gründe, die ihn zum Abschied vom Glauben bewegten. Ein aufklärendes, aufrüttelndes, aber auch humorvolles Buch, das Nichtchristen, Zweifler und Gläubige gleichermaßen zum Nachdenken anregen soll.

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