Die GBS Stuttgart/Mittlerer Neckar e.V. ist eine Regionalgruppe im Förderkreis der Giordano Bruno Stiftung.
Sie hat sich zum Ziel gesetzt,
  • ein Gegengewicht zu religiösen, insbesondere fundamentalistischen Organisationen und Bewegungen zu bilden,
  • eine naturalistische Weltanschauung und die Akzeptanz wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Gesellschaft zu fördern und
  • für eine Leitkultur der Aufklärung und des Humanismus einzutreten.
Wir sind der Meinung, dass
  • man auch gottlos glücklich sein kann,
  • ein erfülltes Leben keinen Glauben braucht und
  • wir auf Moral getrost verzichten können, solange wir eine Ethik ohne Gott haben.

Szenische Lesung mit Carsten Frerk: Kirchenrepublik Deutschland – Christlicher Lobbyismus

4 März, 2016 - 19:00

In seinem Buch Kirchenrepublik Deutschland - Christlicher Lobbyismus beschreibt Carsten Frerk erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik, wie die Kirchen systematisch Einfluss auf die Politik nehmen. Er stellt dar, welche Gremien dazu eingerichtet wurden (etwa die katholischen und evangelischen Büros), über welche Kanäle die Kirchen ihr Information erhalten, welche Strukturen begünstigen, dass politische Entscheidungen im Sinne der Kirchen ausfallen.
Es wird deutlich, dass die Kirchen – wo es um ihre ureigenen Belange als Organisation geht – die erfolgreichsten Lobbyisten der Republik sind.
Das Buch schafft Problembewusstsein für Ämterverquickung und „Seitenwechsler“, fordert Befangenheitsregeln für Parlamentsabgeordnete und thematisiert den „gekaperten Staat.“

Infostand

13 Februar, 2016 - 11:00 - 18:00

An unserem Infostand auf der Königstraße erfahren Sie mehr über die Giordano-Bruno-Stiftung und unsere Veranstaltung mit Dr. Carsten Frerk Kirchenrepublik Deutschland – Christlicher Lobbyismus.

Petition: Entfernung des Religionszwangs aus der Verfassung des Landes Baden-Württemberg

Unterschreiben Sie folgende Petition, um den Landtag von Baden-Württemberg dazu aufzurufen, die Entfernung des Religionszwanges („Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott [und] im Geiste der christlichen Nächstenliebe […] zu erziehen“) aus Artikel 12, Absatz 1 zu beschließen, um die Religionsfreiheit und religiöse Neutralität auch in Baden-Württemberg zu garantieren.

https://www.change.org/p/den-landtag-von-baden-w%C3%BCrttemberg-entfernung-des-religionszwangs-aus-der-verfassung-des-landes-baden-w%C3%BCrttemberg

Der Dogmenwahn - Scheinprobleme der Theologie (Monatliche Sendung im FRS)

24 Februar, 2016 - 17:00 - 18:00

Buchvorstellung

H.-W. Kubitza geht dem Studium der Theologie rückhaltlos auf den Grund. Ist Theologie nicht ein Relikt aus längst vergangener Zeit? Schadet es dem Ansehen einer Universität, wenn sie ein angemaßtes Fachgebiet duldet, dessen Vertreter nicht einmal in der Lage sind, ihren Gegenstand nachzuweisen?

Weitere Informationen:

GBS Stuttgart bei Facebook

14. November 2015

Wir sind seit heute bei Facebook vertreten.

https://www.facebook.com/gbsStuttgart/

Stellungnahme der GBS Stuttgart zum Bildungsplan 2016

JA zu Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt – NEIN zum „christlichen Menschenbild“
als Grundlage des Unterrichts an staatlichen Schulen!

Unsere Stellungnahme zur Bildungsplanreform 2016 betrifft drei Themenkomplexe:

  1. die Leitperspektive Bildung für Toleranz und Vielfalt (BTV), insbesondere das hier angesprochene christliche Menschenbild
  2. Ethik- oder Religionskundeunterricht ab der ersten Schulklasse und
  3. das bislang vernachlässigte Thema Evolution.

 

1. Stellungnahme zur Leitperspektive Bildung für Toleranz und Vielfalt

Wir begrüßen ausdrücklich die Leitperspektive Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV). Sie stellt einen wichtigen Eckpfeiler des Bildungsplans dar, um den Herausforderungen der zunehmenden Pluralisierung unserer Gesellschaft in der Schule gerecht zu werden. Bedauerlicherweise wird jedoch im Entwurf der Leitperspektive das christliche Menschenbild als eine Grundlage für die Vermittlung der Werte Toleranz und Akzeptanz genannt:

… Kernanliegen der Leitperspektive ist es, Respekt sowie die gegenseitige Achtung und Wertschätzung von Verschiedenheit zu fördern. Grundlagen sind die Menschenwürde, das christliche Menschenbild sowie die staatliche Verfassung mit dem besonderen
Schutz von Ehe und Familie. …

Diese Formulierung ist weder mit dem Grundgesetz vereinbar noch einer Bevölkerung zumutbar, für die eine zunehmende weltanschauliche Vielfalt Realität ist. Auch angesichts des stetig sinkenden Anteils der Christen in der Bevölkerung ist es nicht angebracht, ein christliches Menschenbild in staatlichen Bildungsplänen festzuschreiben. Deutschland hat seit 1919 keine Staatskirche mehr und ist zu weltanschaulich-religiöser Neutralität verpflichtet. Ein christliches Menschenbild für alle Schüler festzuschreiben ist missionarisch und unzulässig. Die Schule hat die Aufgabe, alle Schüler zu integrieren und nicht einzelne zu separieren oder auszuschließen.

Ein (r)echtes Problem! Gemeinsam auf die Straße gegen die rechten „Demos für alle“!

11 Oktober, 2015 - 12:30

Die GBS Stuttgart schließt sich dem Bündnis gegen die "Demo für alle" an.

In einem kurzen Redebeitrag zu Beginn der Kundgebung (ab 12:30 Uhr auf dem Schlossplatz) werden wir über die religösen Fundamentalisten aufklären, die zusammen mit Rechtspopulisten am selben Tag (ab 14 Uhr auf dem Schillerplatz) gegen die Thematisierung der Vielfalt menschlicher Lebensgemeinschaften im Baden-Württembergischen Bildungsplan demonstrieren.

Mehr unter: https://www.facebook.com/events/1519248328367057/

Hintergrundinformationen:

Humanismus als säkulare Alternative heute (Monatliche Sendung im FRS)

25 November, 2015 - 17:00 - 18:00

Evolutionärer Humanismus als säkulares Alternativ-Modell - nicht als Ideologie! - zu religiös geprägter Ethik, die mit ihren Dogmen, die sich auf "ewige Wahrheiten" berufen, nicht mehr ins 21. Jh. passt. Religionen haben humanistische Prinzipien immer nur hartnäckig behindert! Bis heute!

Weitere Informationen:

Überlegungen vor dem Eintritt in einen katholischen Orden (Monatliche Sendung im FRS)

28 Oktober, 2015 - 17:00 - 18:00

Entscheidung aus Rollen-Erfüllung gegenüber Eltern? Konflikte mit der Amtskirche - Hierarchie im Orden - Sexualität als Klosterfrau - Missionierung oder Entwicklungshilfe - Was ist bei einem Abfallen vom Glauben? Ist später ein ganz neues Leben möglich und unter welchen materiellen Bedingungen?

Weitere Informationen:

Katholizismus und Faschismus im 20. Jhdt. (Teil 2) (Monatliche Sendung im FRS)

23 September, 2015 - 17:00 - 18:00

Von Pius XII. 1939 bis Benedikt XVI 2013. Karlheinz Deschner beschreibt im seinem Buch "Politik der Päpste im 20.Jhdt." die katholische Kirche nicht als Glaubensgemeinschaft, sondern als weltumspannendes Imperium, das in erster Linie Macht- und Besitzinteressen verfolgt.

Weitere Informationen:

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