Die GBS Stuttgart/Mittlerer Neckar e.V. ist eine Regionalgruppe im Förderkreis der Giordano Bruno Stiftung.
Sie hat sich zum Ziel gesetzt,
  • ein Gegengewicht zu religiösen, insbesondere fundamentalistischen Organisationen und Bewegungen zu bilden,
  • eine naturalistische Weltanschauung und die Akzeptanz wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Gesellschaft zu fördern und
  • für eine Leitkultur der Aufklärung und des Humanismus einzutreten.
Wir sind der Meinung, dass
  • man auch gottlos glücklich sein kann,
  • ein erfülltes Leben keinen Glauben braucht und
  • wir auf Moral getrost verzichten können, solange wir eine Ethik ohne Gott haben.

Wortakrobat und Kabarettist Günther «Gunkl» Paal: „Zwischen Ist und Soll – Menschsein halt“

02.05.2018, 19.30 Uhr, Bürgerhaus KURSAAL Cannstatt

Das neue Programm des Wiener Kabarettisten und Freidenkers Günther «Gunkl» Paal geht auf das große Missverständnis der Menschen untereinander ein: Sie glauben, dass sie einander verstehen.

Über Günther Paal

Bekannt wurde Gunkl der humanistisch-atheistischen Szene erstmals mit seinem scharfsinnigen und sehenswerten Auftritt über Wüsten-Religionen, Wissen, Respekt und Kränkungen aus seinem Programm „Die großen Kränkungen der Menschheit - auch schon nicht leicht“.
Für seine Auftritte als Kabarettist ist er u.a. ausgezeichnet worden mit dem Salzburger Stier, dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Prix Pantheon, Jury-Kategorie „Frühreif & Verdorben“ (2011). 2013 war er Schirmherr für den Kunstpreis „Der freche Mario“ des Bundes für Geistesfreiheit (BfG).

Hindernislauf bis zur Filmvorführung „Das Leben des Brian“ in Stuttgart

09.04.2018

Die Filmvorführung hat die gbs-Stuttgart trotz Verbot geschafft. Der nächste Schritt ist der Rechtsweg um das Verbot der Filmvorführung anzufechten und das Feiertagsgesetz von BW anzufechten.

Michael Schmidt-Salomon sagt dazu: "Wir werden diesen Verstoß gegen das Gebot der weltanschaulichen Neutralität des Staates unter gar keinen Umständen hinnehmen."

Trotz aller Hindernisse die auch an Karfreitag noch überwunden werden mussten konnten wir den Film doch noch zeigen. In letzter Minute haben wir eine (Spontan-)Demonstration angemeldet und zusätzlich ein Angebot eines emeritierten Professors aus Tübingen angenommen und die Filmvorführung in einen wissenschaftlichen Vortrag „Blasphemie ist nicht strafbar“ eingebettet. 

Wissenschaftlicher Vortrag zum Verbot der Blasphemie

30 März, 2018 - 20:00

Update 30.08.2018 14 Uhr:
Da wir keine Genehmigung für die Filmvorführung "Das Leben des Brian" erhalten haben, drohte ein Einschreiten des Ordnungsamtes und der Polizei. Daher müssen wir die Filmvorführung "Das Leben des Brian" leider absagen. Stattdessen veranstalten wir einen wissenschaftlichen Vortrag zum Verbot der Blasphemie.

Er beginnt um 20 Uhr im 

Kickers Club-Restaurant
Königsträßle 58
70597 Stuttgart-Degerloch

Wer vorher die TanzDemo besucht: Ab dem Charlottenplatz mit U5 oder U7 bis zur Waldau und dann noch ein kleiner Fußweg Richtung  Kickers-Restaurant und Trainingsgelände. 
Am Nachmittag planen wir einen Infostand am Schloßplatz von 16 bis 19 Uhr. 
Die TanzDemo ist von 17 bis 20 Uhr geplant. 

Wir würden uns freuen, wenn wir auch für die Filmvorführung einige Gäste begrüßen könnten, trotz des neuen und etwas entfernteren
Veranstaltungsortes. 

Die gbs wird die weiteren rechtlichen Möglichkeiten ausnutzen, um gegen diese einseitige Einschränkung der Weltanschauungsfreiheit vorzugehen. 

Eintritt frei – Spende möglich.

 

Die Stadt Stuttgart hat die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für die Filmvorführung ab­gelehnt. Die Filmvorführung an Karfreitag könnte die Aura (!) eines solchen Tages stören. Karfreitag – stiller christlicher Feiertag –mit Tanzverbot, Veranstaltungsverbot, Trauerzwang? Nicht mit uns! 

Das Feiertagsgesetz von Baden-Württemberg verbietet an stillen Feiertagen wie z. B. Karfreitag, "öffentliche Veranstaltungen soweit sie nicht der Würdigung des Feiertages oder einem höheren Interesse der Kunst, Wis­senschaft oder Volksbildung dienen". Öffentliche Tanzveranstaltungen sind von Gründonnerstag 18 Uhr bis Karsamstag 20 Uhr verboten. Als Protest gegen diese religiöse Bevormundung findet am Karfreitag eine TanzDemo statt und nach einer Einführung über das Leben Jesu bis zur Kreuzigung wird der Film Das Leben des Brian gezeigt.

Die Ausnahmegenehmigung wurde am 20. Februar beantragt. Die Genehmigung für den Einführungsvortrag über das Leben Jesu wurde mit Auflagen erteilt. Die Genehmigung für die Filmvorführung „Das Leben des Brian“ wird abgelehnt. Auch die geplanten Vorfilme "Das Wort zum Karfreitag" oder "Tanz den Karfreitag! Die Heidenspaß-Party 2017" werden nicht erlaubt. Wir haben die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen und das Verwaltungsgericht einzuschalten.

Wir planen weiterhin die angekündigte Veranstaltung durchzuführen (s. hpd: Karfreitags wird der "Brian" gezeigt)

Die Regionalgruppe Stuttgart der Giordano-Bruno-Stiftung protestiert gegen das strenge Feiertagsgesetz von B-W. Es schränkt Menschen im Namen einer christlichen Weltanschauung massiv in der Meinungs- und Versammlungsfreiheit ein. Wir akzeptieren diese Einschränkung der Grundrechte nicht (s. Stuttgarter Zeitung: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.das-leben-des-bri…, hpd: Stuttgart verbietet Brian-Filmvorführung am Karfreitag).

TanzDemo an Karfreitag – gegen Tanzverbote

30 März, 2018 - 17:00 - 20:00

An Karfreitag ist es wieder soweit: Tanzverbot in Baden-Württemberg.

Die Giordano-Bruno-Stiftung protestiert in Stuttgart gegen das strenge Feiertagsgesetz von BW, das Vergnügungsveranstaltungen an hohen christlichen Feiertagen wie Karfreitag verbietet. Die Protestaktion richtet sich dagegen, dass das Feiertagsgesetz Menschen massiv in der Meinungs- und Versammlungsfreiheit einschränkt. Wir akzeptieren diese Einschränkung der Grundrechte nicht.

Wir kämpfen für die Religionsfreiheit in Baden-Württemberg. Religion ist Privatsache – und auch keine Staatsangelegenheit. Zur Religionsfreiheit gehört auch die Freiheit von der Religion, das Recht frei von jeglicher Religion zu leben. Niemand darf zu einer kirchlichen Handlung oder Feierlichkeit gezwungen werden. Wir werden sicher die christliche Bevölkerung und die kirchlichen Angebote an Karfreitag nicht stören, möchten aber auch nicht von religiösen christlichen Vorstellungen in unserer Freiheit unnötig eingeschränkt werden.

Ein breites Bündnis aus Giordano-Bruno-Stiftung (gbs-Stuttgart), Piratenpartei, Linksjugend, Jungen Sozialisten, Jungen Liberalen und Grüner Jugend ruft dazu auf, an Karfreitag von 17 - 20 Uhr auf dem Schlossplatz für die Trennung von Staat und Religion zu tanzen.

Religionszugehörigkeit der Einwohner der Stadt Stuttgart, Stand 31.12.2017

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Religionszugehörigkeit der Einwohner von Stuttgart im Zeitraum von 1986 bis Ende des Jahres 2017. Die Mitgliedschaft in den beiden christlichen „Groß“-Kirchen ist in der Zeit von 76 Prozent auf 47 Prozent der Bevölkerung zurückgegangen. 


Grafik: Werner Koch, Zahlen: Statistisches Amt der Landeshauptstadt Stuttgart

Überdruck in der Glaubensblase Teil 2 (Monatliche Sendung im FRS)

28 März, 2018 - 20:00 - 21:00

Thomas Klepsch erzählt in diesem biografischen Sachbuch von seiner Glaubens- und Lebensreise als evangelikaler Christ. Er war ordinierter Pastor einer freikirchlichen Pfingstgemeinde und lebte 6 Jahre lang als Leiter in einer christlichen Wohngemeinschaft. Über 25 Jahre bezeichnete er sich als bibeltreuen Christ - bis die Glaubensblase platzte! Seinen “Knall in die Freiheit” bewertet Thomas Klepsch keineswegs als ein traumatisches Ereignis mit Nebenwirkungen, sondern vielmehr als eine Befreiung aus einem aufgeblasenen Religionskonstrukt. Sein Buch berichtet über persönliche Glaubensanfänge, über seine Erfahrungen in der evangelikalen Szene, sowie über die Gründe, die ihn zum Abschied vom Glauben bewegten. Ein aufklärendes, aufrüttelndes, aber auch humorvolles Buch, das Nichtchristen, Zweifler und Gläubige gleichermaßen zum Nachdenken anregen soll.

Weitere Informationen:

Runder Tisch der Religionen? - oder runder Tisch der Weltanschauungen!

12.07.2017

Die Stuttgarter Zeitung hatte am 26.5.2017 über die Initiative des Landesministers Lucha (Bündnis 90/Die Grünen) „Runder Tisch der Religionen“ berichtet. Mitglieder der gbs-Stuttgart hatten daraufhin das Ministerium angeschrieben, auf den hohen Anteil konfessionsfreier Menschen im Land hingewiesen und vorgeschlagen den runden Tisch umzubenennen in „Runder Tisch der Weltanschauungen“.

Die zuständige Fachabteilung im Ministerium für Soziales und Integration hat auf das Anschreiben der gbs-Stuttgart geantwortet.

Lesung und Diskussion mit Philipp Möller: „Gottlos glücklich: Warum wir ohne Religion besser dran wären”

15.11.2017, 19.30 Uhr, Bürgerhaus KURSAAL Cannstatt

Das neue Buch von Philipp Möller, Autor des SPIEGEL-Bestsellers ›Isch geh Schulhof‹ – ein Plädoyer für ein erfülltes Leben ohne Gott.

Respektlos, unterhaltsam und unkonventionell trifft Philipp Möller mit seinen Fragen und Thesen einen Nerv. In ›Gottlos glücklich‹ nimmt er uns mit auf eine unglaubliche Reise hinter die Kulissen der »Kirchenrepublik« Deutschland.

Die meisten Deutschen glauben, Religion sei Privatsache, und doch werden wir alle von der Wiege bis zur Bahre von einem der beiden Jesus-Konzerne begleitet – ob wir wollen oder nicht. Vom Kirchengeläut bis zum Kopftuch der Kindergärtnerin behelligt das Religiöse auch die Menschen, die nicht an Gott glauben. Alle kostspieligen Großbaustellen der Religionen müssen auch von den Atheisten mitbezahlt werden – wussten Sie zum Beispiel, dass Bischöfe ihr Gehalt aus allgemeinen Steuern erhalten?

Wie schafft man es als weltlicher Mensch, sich kritisch mit dem organisierten Glauben auseinanderzusetzen, aber auf eine Art und Weise, die mit Islamophobie oder Antisemitismus rein gar nichts zu tun hat?

Der Berliner Familienvater Philipp Möller zeigt uns streitlustig, unverkrampft und mit vielen Fakten, wie es geht: sich von den Zumutungen der Religionen nicht einschüchtern und gleichzeitig die Menschen gelten zu lassen, ob sie nun an einen Gott glauben oder nicht. "Religion muss Privatsache sein!", fordert Möller und legt mit ›Gottlos Glücklich‹ ein starkes Credo für eine säkulare Bundesrepublik hin. Seine Geschichten aus der „Kirchenrepublik“ sind leicht zu lesen und schwer zu fassen, seine Beispiele klingen teils absurd, teils verstörend, seine Argumentation dabei immer glasklar.

Es besteht die Möglichkeit das Buch zu kaufen (EUR 14,99) und signieren zu lassen. Buchreservierungen bitte über reservierung@gbs-stuttgart.de vormerken lassen.


© Heike Steinweg

Über den Autor

Philipp Möller wurde 1980 im ehemaligen West-Berlin als Sohn eines katholischen Kirchenmusikers und einer restreligiösen Grundschullehrerin geboren.

Der Diplom-Pädagoge und Bestsellerautor (u.a. ›Isch geh Schulhof‹) ist Mitbegründer und Pressesprecher der säkularen Buskampagne (2009) und setzt sich für die Trennung von Kirche und Staat ein.

Möller ist Mitglied im Beirat der evolutionär-humanistischen Giordano-Bruno-Stiftung und lebt mit seiner Familie als freier Autor in Berlin. Seit Februar 2011 stellt er seine pädagogischen Fähigkeiten auch als Vater unter Beweis.

Der Öffentlichkeit ist er auch durch seine Auftritte im SWR Nachtcafé und in Talkshows von Anne Will, Markus Lanz und Sandra Maischberger bekannt geworden.

Wann?

Mittwoch, 15.11.2017, 19:30 bis ca. 21:00 Uhr
Einlass: ab 18:30 Uhr

Wo?

Bürgerhaus KURSAAL Cannstatt – Großer Kursaal 1
Königsplatz 1
70372 Stuttgart

Anfahrt

Öffentlicher Nahverkehr
Die U2 (Richtung Neugereut) fährt vom Hauptbahnhof bis zur Haltestelle „Kursaal“ im 10-Minutentakt und braucht dafür 12 Minuten.
Mit der U1 und U13 gelangt man nach Bad Cannstatt in die Nähe des Kursaals.
S1, S2 und S3 nach Bad Cannstatt.

Parkhaus / Tiefgarage
Tiefgarage am Kursaal Bad Cannstatt

Eintritt, Reservierung, Vorverkauf

10 Euro | 8 Euro ermäßigt und Mitglieder

Reservierung über reservierung@gbs-stuttgart.de.

Vorverkauf durch Überweisung auf das Vereinskonto:
Empfänger: gbs Stuttgart
Bank: Volksbank Pforzheim IBAN: DE19666900000003042528
Verwendungszweck: "Lesung Philipp Möller"
Die Tickets werden an der Abendkasse hinterlegt.

Die Bibel - Das Buch der Unwahrheiten (Monatliche Sendung im FRS)

23 August, 2017 - 20:00 - 22:00

Wie fragwürdig die sogenannte „heilige Schrift“ ist deckt die heutige Sendung auf. Wir können die komplexen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht mit Mythen aus einer archaischen Zeit meistern.

In der zweiten Stunde folgt Volkers Zitat-Auslese zu aktuellen Themen in Politik, Religion und Gesellschaft.

Weitere Informationen:

Infostand während der CSD-Hocketse

29 Juli, 2017 - 15:30 - 20:00

Ja zur „Ehe für Alle“. Der Schnellschuss vor den Wahlen war doch überraschend. Wir haben dieses Thema schon lange intensiv gearbeitet, bevor dies Politiker endlich aus den Schubladen geholt und umgesetzt haben. Besonders im Südwesten Deutschland‘s gibt es noch starke Ablehnung, sowohl bei den Großkirchen als auch in Parteien.

Wir werden in diesem Jahr erstmals während der CSD-Hocketse in Stuttgart mit einem Infostand vertreten sein, an dem wir zusammen mit der Galerie der Kirchenkritik das Motto des CSD „Perspektiven-Wechsel“ unterstützen, Aufklärung betreiben und für die offene Gesellschaft eintreten. Die Giordano-Bruno-Stiftung tritt ein für eine offene Gesellschaft und die Akzeptanz von Vielfalt.

Um die Gefahr von Konflikten zu reduzieren, die die Vielfalt mit sich bringt, ist es erforderlich Diskriminierungen zu beseitigen und als Kehrseite Privilegierungen abzubauen. Dies gilt für die vielfältigen sexuellen Orientierungen und ebenso für die zunehmende religiöse Vielfalt.

Zur Galerie der Kirchenkritik: Wolfgang Sellinger und seine Galerie der Kirchenkritik kritisieren die Haltung der beiden Amtskirchen gegenüber Homosexuellen und Lesben.
Die beiden Kirchen („Salz der Erde MCC Gemeinde Stuttgart“ und die „Alt-katholische Gemeinde Stuttgart“), die beim CSD Stuttgart vermutlich mit Infoständen beteiligt sind und wohl auch bei der CSD-Polit-Parade, sind von der Kritik ausgenommen, ebenso die couragierte neue Prälatin Gabriele Arnold der Evangelischen Landeskirche Stuttgart, die die Schirmherrschaft für das CSD-Sommerfest übernommen hat und dafür von konservativen Kirchenmitgliedern und vom Landesbischof July („nicht abgesprochen“, „private Angelegenheit“) kritisiert wird.

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