"Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?"
Unterstützen Sie den neuen Dokumentarfilm über die fundamentalste Frage der Menschheit und den Philosophen Franz Josef Wetz, der sie 50 Jahre lang nicht verdrängt hat.
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Religionszugehörigkeit in Stuttgart auf neuem Tiefstand

Die Religionszugehörigkeit der Kinder im Einschulalter sinkt weiter. Zum 31.12.2024 waren bei den Kindern im Altersbereich 0-6 Jahre 16,5% ev oder rk.

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Wo bleibt Ethikunterricht in den Grundschulen? – Teil 1

Ergebnisse Umfrage März 2022 - Fotomontage Werner Koch https://pixabay.com...
Die Bildungspolitik sollte sich dringend auf die Realitäten einstellen. Kinder haben ein Recht auf vorurteilsfreie Bildung. Sie einseitig religiös beziehungsweise weltanschaulich zu beeinflussen ist Unrecht. Öffentliche Schulen sollten Erkenntnisse vermitteln, keine Bekenntnisse.
Die Landesregierung von Baden-Württemberg und ihr Ministerpräsident haben es sich anscheinend zur "missionarischen" Aufgabe gemacht, die Religiosität zu stärken. Das wird unter anderem sichtbar an der anhaltenden Verschleppung der Einführung des Ethikunterrichts für die Mehrheit der Schüler, die keiner Religionsgemeinschaft angehören – während gleichzeitig ein bemerkenswerter Eifer darauf verwendet wird, für eine muslimische Minderheit islamisch-sunnitischen Religionsunterricht zu etablieren. Angesichts der Entkirchlichung der Bevölkerung sollte es sich die Landesregierung zur Aufgabe machen, Ethikunterricht für alle einzuführen und öffentliche Schulen als bekenntnisfreie Schulen nach Artikel 7, Absatz 3 GG einzurichten.
Wo bleibt Ethikunterricht in den Grundschulen? – Teil 2

Buchcover "Religionsunterricht oder Ethikunterricht?" Fotomontage W. Koch
Wenn es stimmt was in den Bildungsplänen steht, dann sind die Inhalte des Religionsunterrichts ein unbedingt notwendiger Bestandteil der Bildungs- und Erziehungsarbeit. Nach dem Schulgesetz dient der Ethikunterricht dazu, ein entsprechendes, weltanschaulich neutrales Bildungsangebot zu machen. Dieses Bildungsangebot für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, wird in Baden-Württemberg verweigert.
Der Religionsunterricht an allgemeinbildenden Schulen ist Pflicht für bekenntnisangehörige Schülerinnen und Schüler. Eine Recherche in zehn Städten von Baden-Württemberg, sowie in München, Berlin und Oldenburg, zeigt, dass rund 80 Prozent der Schulanfänger von diesem Unterrichtsfach nicht mehr erreicht werden. Mit Bezug zur Bevölkerung insgesamt sind die Kinder im ‚Einschulungsalter‘ nur noch zu rund 20 Prozent christliche Bekenntnisangehörige.
Die Säkularisierung der Bevölkerung wird an der Mitgliederentwicklung der Kirchen sichtbar. Erstmals sind in Stuttgart weniger als 40 Prozent Mitglied in einer der christlichen "Großkirchen". Alle Politiker täten gut daran, sich von den Kirchen und vom Kirchenlobbyismus zu distanzieren und auch die Interessen der Konfessionsfreien Eltern und Schüler wahrzunehmen. Der fehlende Ethikunterricht an der Grundschule ist ein Beispiel.
28. bis 30. März 2024 in der Region Stuttgart
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Trotz Musik- und Tanzverbots in Baden-Württemberg wird die Regionalgruppe Stuttgart der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs Stuttgart) an sog. "Stillen Tagen" Karfreitag, Gründonnerstag und Karsamstag in Stuttgarter Clubs feiern. Wir laden alle herzlich dazu ein. Einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist es zu verdanken, dass an "Stillen Tagen" ein buntes Programm mit Musik und Tanz stattfindet kann.
Islamberatung für Kommunen, Land und muslimische Organisationen
11.08.2023
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat das Projekt "Muslime als Partner in Baden-Württemberg. Information, Beratung, Dialog. Gesellschaft gemeinsam gestalten" initiiert. Muslim und Islamwissenschaftler Dr. Hussein Hamdan und sein Team beraten die Landespolitik, Kommunen, Integrationsbeauftragte sowie islamische Verbände und Gemeinden bei religiösen Angelegenheiten wie Moscheebau, Gebetsruf, islamischen Gräberfeldern, dem öffentlichen Fastenbrechen und vor allem bei der Einordnung verschiedener islamischer Gruppen. Die Hilfestellung soll islamischen Gemeinden einen ähnlichen Zugang auf kommunaler Ebene ermöglichen wie ihn die Kirchen haben. Die Kommunen werden zur Zusammenarbeit ermuntert und dazu, den interreligiösen Dialog und lokale Räte der Religionen zu ermöglichen, zu begleiten und finanziell zu unterstützen. Die Islamberatung ist ausgesprochen islamfreundlich, bedient religiöse Interessen – und wird jetzt mit öffentlichen Mitteln finanziert.

Innenraum der Fatih-Moschee in Pforzheim (Foto: Zairon via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0)