Andere

Lesung mit Peter Henkel: "Schluss mit Luther"

18 Oktober, 2017 - 19:00

Auch ein halbes Jahrtausend nach seinen berühmten 95 Thesen sind Martin Luthers Popularität und Ansehen ungebrochen. Tatsächlich aber zeichnet der allgegenwärtige Luther-Kult ein Bild, das mit der Wirklichkeit oft kaum etwas gemein hat. Wo sich endlich der kritische Blick auf Hass und Fanatismus des Reformators richten müsste, auf krude Lehren, Tötungsmanie, Aberglauben und reaktionäres Obrigkeitsdenken, da wird er noch immer lieber gefeiert als Freiheitsheld, als Pionier der Neuzeit. Die Abgründe von religiöser Doktrin und Person verschwinden hinter der schonfärberischen Rede von  Luthers „Schattenseiten“, hinter Anekdoten und Legenden. Kirchen und Theologie haben an Aufklärung über den realen  Luther kein Interesse.

Der Stuttgarter Religionskritiker Peter Henkel hat jetzt sein neues Buch vorgelegt: "Schluss mit Luther - Von den Irrwegen eines Radikalen." Es öffnet darin eine ungewohnte Perspektive – durch kritisches Reflektieren und indem es Luther selbst ausgiebig zu Wort kommen lässt: über Gott und Mensch, Ketzer und Bauern, Juden und Hexen; und über Satan, den der Wittenberger Extremist in seinem mittelalterlichen Denken für den Herrn der Welt hält. Peter Henkel verbindet an diesem Abend bei den Humanisten Württemberg Lesung und Vortrag.   

Peter Henkel ist ein deutscher Journalist. Er war langjähriger Landeskorrespondent der Frankfurter Rundschau in Baden-Württemberg, als Sachbuchautor hat er u.a. eine Biografie Winfried Kretschmanns veröffentlicht. Als Buch erschienen sind von ihm des Weiteren „Ach, der Himmel ist leer“ (2009) und „Irrtum unser. Oder wie Glaube verstockt macht" (2012).

Veranstalter:
Die Humanisten Baden-Württemberg
Humanistisches Zentrum Stuttgart, Mörikestraße 14, 70178 Stuttgart

 

„Schluss mit Luther“ Buchvorstellung / Autorenlesung mit Peter Henkel

25 Oktober, 2017 - 20:15

Auch ein halbes Jahrtausend nach seinen berühmten 95 Thesen sind Martin Luthers Popularität und Ansehen ungebrochen. Tatsächlich aber zeichnet der allgegenwärtige Luther-Kult ein Bild, das mit der Wirklichkeit oft kaum etwas gemein hat. Wo sich endlich der kritische Blick auf Hass und Fanatismus des Reformators richten müsste, auf krude Lehren, Tötungsmanie, Aberglauben und reaktionäres Obrigkeitsdenken, da wird er noch immer lieber gefeiert als Freiheitsheld, als Pionier der Neuzeit. Die Abgründe von religiöser Doktrin und Person verschwinden hinter der schonfärberischen Rede von  Luthers „Schattenseiten“, hinter Anekdoten und Legenden. Kirchen und Theologie haben an Aufklärung über den realen  Luther kein Interesse.

Der Stuttgarter Religionskritiker Peter Henkel hat jetzt sein neues Buch vorgelegt: "Schluss mit Luther - Von den Irrwegen eines Radikalen." Es öffnet darin eine ungewohnte Perspektive – durch kritisches Reflektieren und indem es Luther selbst ausgiebig zu Wort kommen lässt: über Gott und Mensch, Ketzer und Bauern, Juden und Hexen; und über Satan, den der Wittenberger Extremist in seinem mittelalterlichen Denken für den Herrn der Welt hält. Peter Henkel verbindet an diesem Abend bei den Humanisten Württemberg Lesung und Vortrag.   

Peter Henkel ist ein deutscher Journalist. Er war langjähriger Landeskorrespondent der Frankfurter Rundschau in Baden-Württemberg, als Sachbuchautor hat er u.a. eine Biografie Winfried Kretschmanns veröffentlicht. Als Buch erschienen sind von ihm des Weiteren „Ach, der Himmel ist leer“ (2009) und „Irrtum unser. Oder wie Glaube verstockt macht" (2012).

Eintritt:
5 Euro

Veranstalter:
Theaterhaus Stuttgart
http://www.theaterhaus.com/theaterhaus/?id=1,3,21819 (Link zur Lesung)

Ludker Lütkehaus in der teleakademie: Der Fluch des Zuviel - Vom Elend der Überproduktionsgesellschaft

26 November, 2017 - 07:30

Die alte Ökonomie der Knappheit, auch die von Karl Marx, war noch auf die Entfesselung der Produktivkräfte zur Amortisierung des Kapitals ausgerichtet. Heute indessen, auf dem Boden einer Überproduktionsgesellschaft, die mit dem Fluch des Zuviel geschlagen ist, kommt es auf Produktvernichtung an.

In seinem Essay "Der Fluch des Zuviel - Vom Elend der Überproduktionsgesellschaft" bewegt sich Lütkehaus von dem Michas Mythos der helenischen Philosophiegeschichte, über die marxistisch ökonomische Philosophie, hin zur Prothese des kapitalistischen Systems der Reklame.

Lütkehaus (geb. 1943) studierte Germanistik, Philosophie, Pädagogik und Geschichte an der Universität Freiburg. Er war Professor für Literaturwissenschaften in Freiburg und ist Mitglied des deutschen P.E.N.-Zentrums. 1979 erhielt er den Sonderpreis der Schopenhauer-Gesellschaft, 1996 den Preis für Buch und Kultur. Lütkehaus veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Literatur, Philosophie und Psychologie des 18. bis 20. Jahrhunderts. Lütkehaus ist Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.

www.tele-akademie.de

 

Vortrag / Diskussion: Fluchtursachen

27 September, 2017 - 19:00

Mit Armin Käfer, politischer Autor und Leiter des Berliner Hauptstadtbüros der Stuttgarter Zeitung.

Die aktuelle Debatte über Flüchtlinge kann nur verstehen und beurteilen, der weiß, warum Menschen ihre Heimat, ihre Familie, ihre Kultur verlassen, um in Europa ihr Heil zu suchen.

Veranstalter:
Die Humanisten Baden-Württemberg

Vortrag: Homöopathie – Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

20 September, 2017 - 19:00

Die Ärzting Natalie Grams war viele Jahre überzeugte Homöopathin und setzt sich heute kritisch damit auseinander und plädiert für die Aufklärung über diese zweifelhafte und wissenschaftlich unhaltbare Heillehre.

Veranstalter:
Die Humanisten Baden-Württemberg

 

 

Europa und Islam- Wer wandelt wen? - Vortrag von Hamed Abdel-Samad

5 Mai, 2017 - 20:00

Der Politikwissenschaftler, Historiker und Autor Hamed Abdel-Samad ist Beiratsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung.

Mehr zu seinem Vortrag:
https://dai-heidelberg.de/de/veranstaltungen/hamed-abdel-samad-2-16575/
 

Science March Stuttgart

22 April, 2017 - 10:30

Kritisches Denken und fundiertes Urteilen setzt voraus, dass es verlässliche Kriterien gibt, die es erlauben, die Wertigkeit von Informationen einzuordnen. Die gründliche Erforschung unserer Welt und die anschließende Einordnung der Erkenntnisse, die dabei gewonnen werden, ist die Aufgabe von Wissenschaft. Wenn jedoch wissenschaftlich erwiesene Tatsachen geleugnet, relativiert oder lediglich „alternativen Fakten“ als gleichwertig gegenübergestellt werden, um daraus politisches Kapital zu schlagen, wird jedem konstruktiven Dialog die Basis entzogen. Da aber der konstruktive Dialog eine elementare Grundlage unserer Demokratie ist, betrifft eine solche Entwicklung nicht nur Wissenschaftler/innen, sondern unsere Gesellschaft als Ganzes.

Am 22. April 2017 werden deshalb weltweit Menschen auf die Straße gehen, um dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Fakten als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind.

Alle, denen die deutliche Unterscheidung von gesichertem Wissen und persönlicher Meinung nicht gleichgültig ist, sind eingeladen, sich an dieser weltweiten Demonstration für den Wert von Forschung und Wissenschaft zu beteiligen – nicht nur Wissenschaftler/innen!

Science March Stuttgart

Facebook: https://facebook.com/ScienceMarchStuttgart

Diskriminierendes Arbeitsrecht in kirchlichen Einrichtungen

26 Januar, 2017 - 19:30

Weitere Informationen auf der Seite des Veranstalters: http://www.bawue.rosalux.de...

Buchvorstellung: Eine kurze Geschichte des Atheismus

16 November, 2016 - 18:30 - 21:00

Autor Heinz Böhmer stellt sein neues Buch vor. Einführende Worte von Heiner Jestrabek

Hierzulande gibt es zahllose Veröffentlichungen mit geschichtlichen Themen, für Fachleute ebenso wie für Laien. Dabei stehen allermeist die Mächtigen und die „Helden“ im Vordergrund, in Europa dazu die christliche Religion, insbesondere die katholische Kirche. Nur sehr versteckt spielen religionskritische und atheistische Strömungen in den üblichen Geschichtswerken eine Rolle. Es gibt auch nur wenige und dann sehr umfangreiche Werke zum Thema Geschichte und Atheismus. Deshalb will Heinz Boemers „Kurze Geschichte des Atheismus“ einen rasch erfassbaren Überblick gewähren über ein Thema, das auch heute noch gar zu gern unterdrückt wird. Entstanden ist Boemers Publikation auf der Basis seiner dreiteiligen Sendereihe im Frühjahr 2015 zur Geschichte des Atheismus bei „Freies Radio für Stuttgart“.
Heinz Boemer: Eine kurze Geschichte des Atheismus. Von der Frühgeschichte bis in die Gegenwart. 
Das Buch zur gleichnamigen Sendereihe der Funkmediengruppe der Giordano-Bruno-Stiftung Regionalgruppe Stuttgart/Mittlerer Neckar beim Freien Radio für Stuttgart (FRS) Redaktion Humanismus und Aufklärung.
Freiheitsbaum edition Spinoza Reutlingen 2016, 84 S. mit Erläuterungen und Bildern, 9,90 €, ISBN 978-3-922589-65-5

Veranstalter:
Die Humanisten Baden-Württemberg

Eintritt:
frei, um eine Spende wird gebeten
 

 
S-Bahn: Haltestelle Feuersee; Bus 41/43: Haltepunkt Mörikestraße

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