Eintritt: 5 €/ 2 € (ermäßigt)
Wenn Menschen religiöse Empfindungen erleben, sind bestimmte Gehirnbereiche aktiv. Hirnforscher, Kognitionspsychologen, Psychiater und "Neurotheologen" erkunden die Grundlagen des Glaubens und entdecken, was im Kopf gläubiger und religionsfreier Menschen vor sich geht und warum letztere im Durchschnitt intelligenter sind. Evolutionspsychologen erforschen, ob die menschliche Religiosität und Spiritualität ein Nebenprodukt der Evolution ist oder sogar Selektionsvorteile hat. Genetiker suchen nach der Gottesfurcht im Erbgut. Soziologen finden heraus, unter welchen Bedingungen Religionen gedeihen und wie sie sich auf die Gesellschaften auswirken.
Über die erstaunlichen Ergebnisse berichtet der Vortrag. Dabei werden auch die buchstäblich elektrisierenden Experimente zur künstlichen Erzeugung von „Gottes Präsenz“ und zur Leichtgläubigkeit vorgestellt sowie die mutmaßlichen Gehirnaktivitäten von Religionsstiftern.
Ist Gott ein Hirngespinst oder gibt es im Kopf eine Hotline zum Himmel? Warum haben religiöse Menschen häufig mehr Kinder? Gibt es Gene für den Glauben? Und was folgt aus den biologischen Erkenntnissen für die Wahrheit religiöser Überzeugungen, welche philosophischen und religionswissenschaftlich-theologischen Konsequenzen ergeben sich daraus?
ist Philosoph, Biologe, Publizist und Redakteur der Zeitschrift bild der wissenschaft. Er hat zahlreiche Fachbeiträge und allgemeinverständliche Artikel zur Neuro-, Evolutions- und Religionsbiologie und den damit zusammenhängenden philosophischen Aspekten veröffentlicht.
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