Kirchenfinanzen - Staat und Kirche

Inhalt der Sendung:

Was halten Sie davon, dass in Deutschland die beiden Großkirchen neben der Kirchensteuer jährlich mit ca. 19 Milliarden Euro staatlich finanziert werden? Wussten Sie, dass Caritas und Diakonie nur zu 1,8% von den Kirchen finanziert werden und dennoch Mitarbeiter aus religiösen Gründen entlassen können und dies auch immer wieder tun?

Wir treten für eine echte Trennung von Staat und Kirche ein. Wir fordern, dass Menschen nicht aufgrund ihrer Weltanschauung diskriminiert werden. Carsten Frerk, Fördermitglied der Giordano-Bruno-Stiftung hat in seinem Buch Violettbuch Kirchenfinanzen. Wie der Staat die Kirchen finanziert alle relevanten Daten und Fakten zusammengetragen. Es geht darin keineswegs nur um Krankenhäuser oder Sozialstationen, die von der Allgemeinheit in Anspruch genommen werden können. Es geht auch um Bischöfsgehälter, die Ausbildung kirchlichen Personals oder Missionswerke. Es geht um versteckte Begünstigungen wie die steuerliche Absetzbarkeit der Kirchensteuer, um die historische und rechtliche Fragwürdigkeit der sogenannten Staatsleistungen (seit 1806).
Die Zuwendungen der öffentlichen Hand an die Kirchen übersteigt deren Einnahmen aus der Kirchensteuer bei weitem. Und da die Kirchen steuerbefreit sind, tragen sie nichts zur Finanzierung der gesellschaftlichen Infrastruktur bei, von der sie profitieren.

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