Radiosendung

Wissen statt Glauben

Inhalt der Sendung:

Teil 1 und 2: Wissenschaft wird heutzutage von vielen als Ersatzreligion bezeichnet. Doch ist die verbreitete "Wissenschaftsgläubigkeit" gerechtfertigt? In dieser Sendung beleuchten wir die Methoden der modernen Wissenschaft und begründen, dass diese die derzeit zuverlässigsten sind, um Wissen zu erlangen.

Teil 3: Stellungnahme zur Beschneidungsdebatte

Evangelikale - Christliche Fundamentalisten (Deutschland, weltweit)

Inhalt der Sendung:

Die Evangelikalen sind nicht mit den "normalen" Evangelischen zu verwechseln, obwohl ihr Verhältnis untereinander in Deutschland mehr und mehr von der Konkurrenz zur Zusammenarbeit übergeht.
Evangelikale, die sich auch Pfingstler, Wiedergeborene etc. nennen, sammeln sich in sogenannten Freikirchen und in privaten Bibelkreisen. Ihre Zahl ist deshalb schwer zu beziffern. Aber man kann von mindestens 3 Millionen ausgehen, Tendenz deutlich steigend. Sie sprechen vor allem junge Menschen an. Überall sind auf den Straßen ihre Info-Stände zu sehen. Wobei sie sich geschickt als gemäßigte Christen tarnen.
Sie finanzieren sich weitgehend aus Spenden. Das Spendenaufkommen scheint groß genug zu sein, um sich eigene Verlage ("Wort und Wissen"), Monatsschriften ("Idea") und sogar TV-Sender (Bibel-TV) zu leisten. Bei letzterem ist der Einfluss aus den USA unverkennbar.
Es sind bei den Evangelikalen viele Differenzierungen zu machen. Aber fast allen ist gemeinsam, dass die Bibel als historisch verbindliches Zeugnis missverstanden wird, als unantastbares Wort Gottes. Jegliche Diskussion über ihren Stellenwert wird kategorisch unterbunden. Darwins Evolutionstheorie ist des Teufels. Vorehelicher Sex ist verpönt. Abtreibung gilt als Mord. Homosexualität sei Sünde. Ja, sie lassen rechtswidrig z.T. ihre Kinder nicht in staatliche Schulen, weil sie dort etwas über Evolution und Sexualkunde erfahren könnten. Evangelikale befürworten in ihren Erziehungsschriften (z.B. "Wie man einen Knaben gewöhnt") die körperliche Züchtigung, weil's irgendwo so im Alten Testament steht. Wir nennen so etwas nicht Erziehung, sondern Dressur.
Sie verhalten sich anderen Religionen gegenüber intolerant und scheuen keine missionarischen Mühen. Sie riskieren dafür sogar in islamischen Ländern ihr Leben.
Vor allem versuchen die Evangelikalen auch in Deutschland flächendeckend Einfluss auf Politik, Bildung und Gesellschaft zu gewinnen. Deutschlands erste evangelikale MegaChurch, das "Gospel Forum" steht in Stuttgart Feuerbach. Ihre wichtigste überregionale Organisation ist "Pro Christ" mit der Unterabteilung "Jesus House" für junge Menschen. Bundespräsident Christian Wulff gehörte bis zu Beginn seines höchsten Staatsamtes dem Kuratorium von Pro Christ an!

Verhältnis von Staat und Kirche / Laizismus

Inhalt der Sendung:

Laut unserer Verfassung ist der Staat gegenüber allen Weltanschauungen neutral und garantiert deren freien Wettbewerb. Das gilt auch für Religionen. Anders als Kirchenvertreter meinen, hat der Staat aber keinerlei Verpflichtung, irgendeine Religion zu fördern oder gar zu bevorzugen. Er tut es in vielen Fällen dennoch. Das fängt damit an, dass er für die christlichen Kirchen die Kirchensteuer eintreibt. Das geht weiter mit der Tatsache, dass der Staat die Kirchen mit über 19 Milliarden an allg. Steuergeldern unterstützt. Das heißt, dass auch alle Konfessionslosen und Angehörige nichtchristlicher Konfessionen die Kirche in Deutschland alimentieren. Was mit diesen 19 Mrd. alles finanziert wird, erfahren Sie der Sendung über Kirchenfinanzen. Vor allem wird mit diesem Geld auch der Religionsunterricht finanziert. Dass überhaupt Religionsunterricht als "ordentliches Unterrichtsfach" (GG, Art. 7, Abs. 3 - somit versetzungsrelevant!) gilt, widerspricht dem Gebot der weltanschaulichen Neutralität des Staates.
In TV- und Rundfunkräten haben die Konfessionsvertreter Sitz und Stimme. Das führt dann dazu, dass es seit Jahrzehnten im Fernsehen z.B. das "Wort zum Sonntag" und sonntag vormittags Gottesdienstübertragungen gibt. Es gibt keinerlei "Humanistisches Wort zur Woche".
Schlimm finden wir, dass es in Deutschland ca. 90 private Konfessionsschulen gibt, die auch noch mit allg. Steuermitteln gefördert werden. Besonders skandalos ist dabei, dass im Biologie-Unterricht an etlichen dieser Schulen Kreationsmus statt/neben Evolution gelehrt wird. (Mehr zu den Evangelikalen, die dieses "Intelligent Design" vertreten, in einer weiteren Sendung).

Es gibt noch zahllose weitere Beispiele für eine fragwürdige Zusammenarbeit von Staat und Kirche. Wir wollen Sie darüber detailliert informieren. Wir meinen, dass Glaube reine Privatsache zu sein hat.

Kirchenfinanzen - Staat und Kirche

Inhalt der Sendung:

Was halten Sie davon, dass in Deutschland die beiden Großkirchen neben der Kirchensteuer jährlich mit ca. 19 Milliarden Euro staatlich finanziert werden? Wussten Sie, dass Caritas und Diakonie nur zu 1,8% von den Kirchen finanziert werden und dennoch Mitarbeiter aus religiösen Gründen entlassen können und dies auch immer wieder tun?

Die GBS Regionalgruppe stellt sich vor

Inhalt der Sendung:

Für ein zeitgemäßes Weltbild: Die Giordano-Bruno-Stiftung, Regionalgruppe Stuttgart/Mittlerer Neckar stellt sich vor.

Wer sind wir überhaupt?
Welche Ziele verfolgen wir?
Wer war Giordano Bruno?
Künftige Themen der Sendungen
Aktuelle Hinweise

Interview im Freien Radio für Stuttgart

Mitglieder der Regionalgruppe erläutern ihr Selbstverständnis und ihre Ziele.

Syndicate content