Evangelikale Christen auf Kreuzzug ... in Deutschland

Immer lauter mischen sich die Evangelikalen in Debatten und Wahlkämpfe ein, bombardieren Politiker mit Briefen und Fragen.

Die Evangelikalen betreiben ein ganzes Netzwerk aus Zeitschriften, Nachrichtenagenturen, Fernsehsendern und Radiostationen, sie beschäftigen eigene Lobbyisten und PR-Kräfte.

Hunderte neue freikirchliche Gemeinden, die dem evangelikalen Spektrum zugerechnet werden, haben sich in den vergangenen Jahren gegründet. Viele von ihnen sind deutlich radikaler als die klassischen Freikirchen, die oft bereits im 19. Jahrhundert entstanden sind. Dazu kommt eine unübersichtliche Zahl von Bibelhauskreisen, missionarischen Zentren, evangelikalen Vereinen und Sozialeinrichtungen.

Seit wenigen Wochen haben die Evangelikalen auch eine staatlich genehmigte Hochschule, die Freie Theologische Hochschule in Gießen. Die Grundlage: die 1978 aufgestellte Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel.

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Evangelikale Christen – konservative Protestanten, die die Bibel als oberste Autorität betrachten. Ihre Zahl wächst stetig, und sie suchen Einfluss auf die Politik.

Evangelikale betrachten die Bibel als oberste Autorität für Leben und Glauben, als Letztbegründung, die nicht durch die Kritik der liberalen Theologie verwässert werden soll.

Die meisten Evangelikalen sind Kreationisten, sie halten am Wortlaut der Schöpfungslehre fest und leugnen die biologische Evolution.

Die Geringschätzung kirchlicher und philosophischer Traditionen bringt unweigerlich eine gewisse Verarmung des Denkens mit sich. Ernst zu nehmen sind sie dennoch.

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